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Die Kapelle

Tracht

Unsere Festtagstracht, die rote Tracht besteht aus einer schwarzen Kniebundhose für die Musiker, einem dunkelgrünen, mit rosa Blumen bestickten Leiberl und dem charakteristischen Überrock in rot. Dazu werden blaue Stutzen, Trachtenschuhe und selbstverständlich ein Hut getragen. Die Musikerinnen trugen früher einen schwarzen Rock mit einem weißen Strich an der Seite und ebenfalls ein Leiberl mit dem roten Überrock. Im Jahr 2008 wurden unsere Musikerinnen jedoch neu eingekleidet und marschieren seither im Dirndl auf.

Diese Tracht tragen wir bei besonderen Anlässen (beispielsweise beim Cäciliakonzert), bei kirchlichen Veranstaltungen, wenn auch andere Vereine ausrücken und bei Jubiläumsfesten von uns oder anderen Musikkapellen.

Nebenbei gibt es noch eine graue Tracht. Sie besteht aus einem grauen Überrock, schwarzer Hose bzw. schwarzem Rock und natürlich einem grauen Hut.

Diese Tracht wird bei kirchlichen Ereignissen getragen, bei denen nur die Musikkapelle ausrückt, bei Platzkonzerten und bei Beerdigungen. Sie dient auch dazu, die doch sehr teure Festtagstracht zu schonen.


Der Musikheim-Bau: Visionen, Ziele, Ergebnisse

1997-2000

Uns veranlasste die Situation im alten Probelokal, davon zu schwärmen wie es wohl sein könnte, wenn wir ein neues Musikheim hätten. Ein neues Musikheim müsste viel größer sein, es müsste Unterrichtsräume haben, den Normen der Akustik entsprechen, Lüftung, Beleuchtung müßten dem Stand der Technik entsprechen. Platz für Noten, Instrumente und Trachten müsste ausreichend vorhanden sein. Natürlich müsste es auch viel schöner sein und alte wie junge Musiker sollten sich darin wohl fühlen. Das Proben und Üben sollte einfach allen so richtig Spaß machen.

Arbeit ohne Ende

Schnell aber erkannten wir, es muss ein klares Ziel definiert werden. Informationen wurden eingeholt, Probelokale befreundeter Kapellen besichtigt, Firmen kontaktiert, ja und sogar Bücher über Raumakustik und Orchesterproberäume studiert. Alles auf Papier bzw. Folien gebracht, so wurden unsere Vorstellungen den verantwortlichen Herren der Gemeinde präsentiert. Unterstützt durch Herrn Dipl. Ing. Josef Weiss, der unsere Ideen planerisch umsetzte, fiel dann im September 1997 der von uns Musikern herbeigesehnte Startschuss zum Baubeginn.

Vom Juni 1999 bis zum Oktober 2000 wurde von uns Musikern selbst Hand angelegt. Viele Musiker haben in dieser Zeit ganz normale Begriffe wie Feierabend, Wochenende oder Ausrasten und Entspannen einfach verlernt bzw. vergessen. Dafür hieß es "Hauruck!", "Ich bin da, was ist zu tun?", "Wann treffen wir uns Morgen?", "Kann ich auch helfen?", "Das machen wir heute noch fertig!".
Von den Musikerinnen und Musikern wurden in dieser Zeit 5054, in Worten FÜNFTAUSENDVIERUNDFÜNFZIG Stunden für dieses Projekt geleistet. Gemeinsam mit FOX HOLZ, die Firma, die für Einrichtung und Akustik zeichnet, wurden 861 Stunden von den Musikern erbracht.

Geschafft!

Der 20. Oktober 2000, ein großer Tag: Die erste Probe im neuen Musikheim. Das angepeilte Ziel, die Proben für das Cäciliakonzert 2000 im neuen Musikheim abzuhalten, konnte verwirklicht werden. Und wenn uns jetzt jemand fragt, wie das neue Musikheim denn so ist, dann sagen wir voll stolz:
"Es ist viel größer und schöner, wir haben Unterrichtsräume, die Akustik stimmt, Beleuchtung und Lüftung sind super, es gibt Platz für Noten, Instrumente und Trachten, das Proben und Üben im neuen Musikheim macht so richtig Spaß!"

Ein herzlicher Dank geht an alle Helfer und an die Gemeinde Werfen, die gezeigt hat, wie wichtig ihr die Musikkapelle ist. Danke den ausführenden Firmen für ihre tollen Leistungen. Der Dank aller Musikanten gilt ganz besondes den Firmen, Instituten, Familien und Werfnern, die durch Erwerb eines Bausteins unser Musikheim erst ermöglichten.

Sehr viele Musikkapellen aus nah und fern haben uns schon besucht um ihrerseits Informationen einzuhohlen. Neidlos und voll Bewunderung schätzen sie die geleistete Arbeit und das vollendete Werk.


Musikverein

Der Musikverein Werfen hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Trachtenmusikkapelle in finanziellen Belangen zu unterstützen. Die besteht vor allem in Zuwendungen bei Instrumenten-, Bekleidungs- und Notenkauf. Weiters in Beiträgen bei anfallenden Begräbniskosten für Musikvereinsmitglieder, für Musikzimmerpflege und Ausgaben bei Ehrungen. Die aufgezählten Zuwendungen werden allein von den eingehobenen Mitgliedsbeiträgen bestritten.

Die Musikkapelle ihrerseits gibt verstorbenen Musikvereinsmitgliedern das letzte Geleit und bringt betagten Vereinsmitgliedern zu runden Geburtstagen ab 80 Jahren ein Ständchen.

Unterstützen Sie als Freund der Blasmusik die Trachtenmusikkapelle nicht nur ideell, sondern auch finanziell, damit sie weiterhin das örtliche Kulturangebot erweitern, die Jugend fördern und das Brauchtum pflegen kann.

Obmann des Musikvereins ist Franz Rettenbacher, der sich sich so wie wir (die TMK) natürlich über jedes neue Mitglied freut.

Kontakt: Obmann des Musikvereins
Franz Rettenbacher
Gasthof Werfener Hof
Markt 2
5450 Werfen
06468/5202

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